Holzbriefkasten
|
Ein Holzbriefkasten ist dauerhaft Witterungseinflüssen ausgesetzt, welche zu Vergilbung, Rissbildungen oder Fäulnis- beziehungsweise Schimmelbildung führen kann. Daher sollte ein Holzbriefkasten aus widerstandsfähigem Holz angefertigt sein und mit einer Grundierung, sowie einer Lasur oder Holzfarbe zusätzlich geschützt werden. Der Schutz muss ab und zu erneuert werden, damit der Holzbriefkasten lange Zeit überdauert. |
|
|
|
Laubhölzer sind für den Außenbereich geeigneter als Nadelhölzer, da sie robuster sind: Eiche, Robinie oder Teakholz etwa. Nadelhölzer sind vor allem empfindlich gegen verfärbende Pilze, sogenannte Bläue. Briefkästen aus Nadelholz müssen daher unbedingt mit einer wirkstoffhaltigen Grundierung gegen Bläue vorbehandelt werden. Die Bläuepilze bewirken neben der Verfärbung und dauerhaften Schädigung der Stabilität des Holzaufbaus auch eine höhere Holzfeuchtigkeit, was zu weiteren Schäden, wie zum Beispiel Rissbildung oder Schimmel führt.
|
||
|
Die Rissbildung entsteht auch durch das temperatur- und feuchtigkeitsbedingte Ausdehnen und Zusammenziehen des Materials. Bereits bei der Konstruktion ist darauf zu achten, dass möglichst wenig Feuchtigkeit mit dem Holz in Berührung kommen kann und dass die Feuchtigkeit gut abgeleitet wird. Im Klartext: horizontale Flächen vermeiden. Eine farbige Lasur oder Holzfarbe bietet Schutz vor UV-Strahlung und Nässe, wichtig ist, dass der Überzug Pigmente enthält. Für Laubholzbriefkästen reicht die Farbschicht als Schutz aus. Lacke sind weniger empfehlenswert, da die dicke Lackschicht anfällig für Risse ist. Einmal im Jahr sollte der Zustand des Holzes überprüft werden, um eine eventuelle Aktualisierung der schützenden Schichten rechtzeitig vorzunehmen. Verfärbt sich die Holzfläche dunkel, nachdem man ein nasses Tuch zwei bis drei Minuten auf die Oberfläche gelegt hat, ist es Zeit für eine erneute Behandlung der Oberfläche. |
Oder meinten Sie:
|
|





