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Standbriefkasten

Als Standbriefkasten wird jeder freistehende Briefkasten bezeichnet, zum Beispiel die meisten Sammelbriefkästen der Deutschen Post oder auch die Mehrfächer-Briefkästen, die oft vor Häusern mit mehreren Wohneinheiten stehen. Diese älteste Briefkastenform entwickelte sich in vielen unterschiedlichen Varianten: die roten Bronzeguss-Briefsäulen aus England beispielsweise erreichten ebenso Kult-Status, wie die amerikanischen Mailbox-Kästen mit den Fähnchen, die gelieferte Post anzeigen.

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Auch hierzulande hat der Standbriefkasten eine lange Tradition: Bronze, Edelstahl, Stahl oder Holz sind neben Kunststoffen häufig verwendete Materialien für einen Standbriefkasten. Dementsprechend vielseitig sind auch die Gestaltungsmöglichkeiten, die ein Standbriefkasten bietet. Ob auf einem Fuß, in Säulenform, als Pfeiler oder zwischen zwei Standfüßen aufgehängt – schon die Grundformen sind zahlreich. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt, zumal ein Standbriefkasten dem Haus einen individuellen Anstrich verleihen kann, als ein Aushängeschild.

 

 

Besonders geeignet ist ein Standbriefkasten für Häuser mit etwas abschüssigen Zugängen, hier sollte eindeutig das zugehörige Gebäude gekennzeichnet werden, was optisch durch das Design und durch Ergänzen der Hausnummer auf der Briefbox gewährleistet wird. Integriert werden kann auch eine Sprechanlage, ein Lichtschalter und die Klingel. Wie immer im Außenbereich muss auf Wetterbeständigkeit Acht gegeben werden. Die materialgerechte Witterungsfestigung ist neben einer sorgfältigen Verankerung, einer festen Verschraubung oder Einbetonierung, das A und O für den robusten Standbriefkasten. So muss das Metall vor Korrosion geschützt werden, wenn dies nicht bewusst als Gestaltungselement eingesetzt wird, darunter darf die Konstruktion aber niemals leiden. Historisches Design mit floralen Ornamenten, barocken Kurven und antikisierender Patina ist ebenso möglich, wie funktionelle Form- und Liniensprache in poliertem Edelstahl, kühle Kurven und klare Kanten.

 

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