Zylinderschloss
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Das Zylinderschloss, auch Stiftschloss genannt, wurde 1862 von dem Amerikaner Linus Yale in New York erfunden. Es besteht aus einem Schließzylinder, der 5 - 6 verschiedene, oben zugespitzte Stifte enthält. Diese Stifte ragen aus dem Gehäuse heraus und blockieren den Zylinder. Jeder Stift ist in der Mitte geteilt, und zwar in einen unteren festen Gehäusestift und einen oberen beweglichen Teil, den Kernstift. Dazwischen liegt ein Spalt. Steckt man den Schlüssel ins Schloss, drückt dieser mit seinen Vertiefungen die Stifte gegen die Kraft einer Feder unterschiedlich stark in das Gehäuse hinein, wobei sich -vorausgesetzt der Schlüssel passt auf das Schloss- jede Stiftspitze in ihrer Lage genau einer Kerbe des Schlüsselbarts angleicht.
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| Darüber hinaus gibt es elektronische Zylinderschlösser, die sicherer sind als herkömmliche Schlösser. Und da Schloss und Zylinder voneinander getrennt funktionsfähig sind, muss man bei Bedarf nicht das gesamte Schloss austauschen, sondern kann einfach einen neuen, auf die Bedürfnisse abgestimmten Zylinder einbauen. Ist etwas defekt, können auch je nachdem das Schloss oder der Zylinder unabhängig voneinander repariert werden.
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Oder meinten Sie:
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